Warum bloggen…?

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Gelesen habe ich schon immer gerne. Seit ich denken kann, renne ich mit einem Buch unter dem Arm durch die Gegend. Im Teeniealter hat mir meine Mutter mit dem Satz „Deinen Bücherkonsum kann doch kein Mensch finanzieren“ nahegelegt, mich doch mal in der örtlichen Bücherei umzusehen. Naja… Für Zwischendurch ganz schön. Aber ich habe meine Schätze lieber selbst im Regal stehen.

Eine lange Zeit habe ich dann gar nicht mehr gelesen. Ich hatte einfach keine Lust, keine Zeit und andere Dinge im Kopf. Die meisten meiner Bücher habe ich doch dann tatsächlich verkauft – wofür ich mir heute richtig in den Arsch beißen könnte.

Als ich dann vor einiger Zeit wieder anfing zu lesen, habe ich mir einen Teil meiner ehemaligen Sammlung wieder gekauft.

Zur Frage, warum ich blogge…

Ich dachte immer, in der heutigen Zeit bin ich eher die Ausnahme. Ein Mensch, der lieber liest, anstatt sich Filme anzusehen. In meinem Bekannten- bzw. Freundeskreis bin ich (bis auf sehr sehr wenige Ausnahmen) die Einzige, die überhaupt regelmäßig liest. Ich habe, wenn ich ein Buch beendet habe, nie die Möglichkeit gehabt, mich mit anderen über Gefühle, Eindrücke, usw. auszutauschen.
Und so habe ich mir im Sommer 2016 gedacht „Mensch, eröffne einen Blog und schreibe einfach über deine gelesenen Bücher:“ So kann ich das, was ich gerne sagen möchte, mit der Menschheit teilen und vielleicht den ein oder anderen zum Lesen animieren.

Mit der Zeit habe ich so viele nette Menschen kennengelernt, die meine Liebe zu Büchern verstehen und auch teilen. Ich bin wahnsinnig froh, diesen Schritt gegangen zu sein.