[Rezension] Rainer Wekwerth und Thariot – Pheromon

20180220_181843Autor: Rainer Wekwerth und Thariot
Verlag: Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: 16.01.2018
Genre: Science-Fiction-Jugendbuch
Seiten: 416

Klappentext:
Stell dir vor, du bist siebzehn Jahre alt. Du stehst vor dem Spiegel und entdeckst in deinen Augen einen goldenen Schimmer, der vorher nicht da war. Aber das ist nicht alles. Plötzlich kannst du die Gefühle der Menschen riechen, brauchst keine Brille mehr und löst die schwierigsten Matheaufgaben im Kopf.
Irgendwie cool.
Irgendwie verstörend.
Noch während du dich fragst, was mit dir los ist, beginnt ein Abenteuer ungeahnten Ausmaßes. Ein Kampf um das Schicksal der ganzen Welt – und du bist mittendrin.

*

Ich habe „Pheromon“ als Rezensionsexemplar vom Thienemann-Esslinger Verlag bekommen, was meine Meinung zum Buch aber keinesfalls beeinflusst.
Eigentlich bin ich kein wirklicher Science-Fiction Leser, habe mich aber dennoch auf das ‚Experiment‘ eingelassen, da das Cover des Buches mich sofort umgehauen hat. Auch der Klappentext klang vielversprechend. Ich habe selten so ein außergewöhnliches Cover gesehen, selbst der Buchschnitt ist grün gehalten und mit dem Titel versehen.

Die Geschichte des Buches wird in zwei verschiedenen Zeiten erzählt, die von Kapitel zu Kapitel wechseln. Zum einen befindet wir uns im Jahre 2018 und begleiten den 17-jährigen Jake, der sich an der Highschool rumschlagen muss. Ein völlig normaler Teenager, mit völlig normalen Problemen. Doch dann beginnt sich etwas in Jake zu verändern. Er riecht plötzlich viel intensiver und nimmt Dinge wahr, die ihm bis dato verborgen geblieben sind. Er kann Gefühle wahrnehmen.

Zum anderen lernen wir Dr. Travis Jelen kennen, der im Jahre 2118 lebt. Der Arzt kümmert sich ehrenamtlich um Obdachlose. Als ehemaliger Alkoholiker versucht er sein Leben wieder in den Griff zu bekommen.

Man fragt sich nun, wie diese beiden Menschen, die sich niemals begegnet sind, zusammenzuführen sind.
Dr. Jelen trifft bei Nachforschungen auf eine Organisation, die sich ‚Human Future Project‘ nennt. Auch Jake und seine Freunde kommen unglücklicherweise in Kontakt mit dieser Organisation. Und so nimmt alles seinen Lauf.
Ich möchte an dieser Stelle nichts zum Inhalt des Buches verraten. Ich kann nur sagen, dass sich die Spannung von Kapitel zu Kapitel steigert und man immer mehr in das Geschehen mit eintaucht und versteht, wie beide Handlungsstränge miteinander verbunden sind. Ich hatte Mühe, das Buch aus der Hand zu legen, da ich natürlich sofort wissen musste, wie es weitergeht.

Die Charaktere des Buches, vor allem die Protagonisten Jake und Dr. Jelen waren mir äußerst sympathisch. Insgesamt sind alle Charaktere sehr gut ausgearbeitet. Ich habe mit allen mitgefiebert und mitgelitten.
Der Schreibstil beider Autoren ist sehr flüssig und somit konnte ich das Buch wunderbar lesen.

Das Ende des Buches – der große Showdown – Ich muss gestehen, ich saß erst einmal mit offenem Mund vor meinem Buch. Ich habe ein wenig gebraucht, um alles zu verstehen.
Aber es ist grandios. Es ist wirklich grandios. So viele Fragen klären sich, es gab einige „Aha“-Momente bei mir.
Ich als Nicht-Science-Fiction-Leserin bin begeistert von diesem Buch und freue mich auf die Fortsetzung.
Kauft es, lest es – es lohnt sich!

 

 

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Eine Antwort zu [Rezension] Rainer Wekwerth und Thariot – Pheromon

  1. thereadingworld2017 schreibt:

    Ich warte auch schon sehnsüchtig auf Band 2 😭😭😭

    Liebe Grüße

    Gefällt 1 Person

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