[Autoreninterview] Jan Corvin Schneyder

Jan Corvin SchneyderHeute haben wir den unglaublich vielseitigen Jan Corvin Schneyder im Interview. Später wird es noch eine Vorstellung von einem seiner Bücher geben.
Aber lest erst einmal selbst:

 

  1. Stelle dich doch bitte einmal vor. Erzähle uns, woher du kommst, wie du heißt und wie alt du bist.

Tja, ähm, räusper. ^^ Jan Corvin Schneyder, Baujahr 1982. Woher ich komme? Das ist ja schon philosophisch… Ich komme vom Niederrhein, wohne heute ein Stück weiter südlich, aber immer noch am gleichen Fluss. Allzu viele private Details gebe ich normalerweise nicht raus, aber ich habe Familie, wie man so sagt. Das muss erst mal genügen. Was Ausbildung und Beruf angeht, komme ich aus den Geschichts- und Politikwissenschaften, bin im Bereich der internationalen Forschungsförderung tätig.

2. Wann hast du mit dem Schreiben begonnen und was hat dich dazu inspiriert?

Hm… es begann auf einer alten Schreibmaschine. Ich konnte schreiben, also war ich etwa 6 Jahre alt. Als Kind und Jugendlicher habe ich dann alles Mögliche geschrieben, aber auch immer mal wieder längere fiktive Geschichten. Früher gab´s keine kurzen Wege zu Veröffentlichungen. Da habe ich eigentlich nie dran gedacht. Ich habe für mich geschrieben und war glücklich damit. So mit 15, 16 ging´s dann in Richtung der ersten abgeschlossenen Romane. Unveröffentlicht. Es wurden dann so ab 19, 20 immer mehr Ideen, immer mehr Genres, und auch der Stil wurde etwas besser. Irgendwann habe ich dann doch angefangen zu veröffentlichen. Die ersten Publikationen waren allerdings nach einiger Zeit nicht mehr so nach meinem Geschmack, deswegen habe ich sie verschwinden lassen . Richtig professionell läuft das Ganze jetzt seit 2014. Und, naja, wenn man einmal den Dreh raus hat… Es ist unwahrscheinlich, dass ich je wieder aufhöre. Ich muss aber auch sagen, dass jeder frühere Versuch sehr wertvoll war. Gut, dass ich nicht zu früh zu viel publiziert habe. Einen richtig guten Stil hatte ich mit 20 einfach noch nicht. Und was inspiriert? Alles.

3. Wie lautet der Titel deines (aktuellen) Buches und wie bist du darauf gekommen?

Aktuell heißt zuletzt publiziert? „Die letzten Farben“ ist kein Roman, sondern ein Sachbuch. Ich habe, abseits der Fiktion, der Welt noch das eine oder andere mehr mitzuteilen, sagen wir es mal so. Ich bin eben auch ein politisch, philosophisch, historisch und manchmal auch spirituell tickender Mensch. Ich beobachte die Veränderungen in der Gesellschaft, in der Welt, und ich sehe, was andere darüber schreiben. Vieles davon hat mir überhaupt nicht gefallen. Also warum nicht selbst einen kleinen Beitrag dazu leisten, die Menschen auf andere Gedanken – und möglichst weit weg vom Hass – zu bringen? Es ist kein belehrendes Buch, eher eines zum Nachdenken. Ich denke, jeder wird das eine oder andere daraus mitnehmen. Geht dann aber demnächst wieder mit Romanen weiter. Da sind mehrere so gut wie fertig.

4. Wenn du eine Figur aus einem – irgendeinem – Buch sein könntest, welche wäre das?

Ich will nur ich sein. Mit meinem Leben. Das habe ich mir so eingerichtet, dass ich gern drin stecke.

5. Hast du eine Autorenseite oder einen Blog?

Diverse. Schaut Euch doch einfach mal als Ausgangspunkt die Jan Corvin Schneyder Autorenseite an. Da trudeln ab und an auch Meldungen der anderen Seiten ein. Ansonsten googelt mal quer. Ich weiß selber nicht mehr wo ich überall bin.

6. Planst du derzeit ein neues Buch? Wenn ja, um was geht es dort?

Aktuell plane ich fünf neue Bücher. Eine Sci-Fi-Dilogie aus der Ich-Perspektive, einen Historisch-Phantastischen Roman aus dem 17. Jahrhundert, ein bisschen Fantasy-Einhorn-Horror und dann gibt´s da noch ein spannendes gemeinsames Projekt mit meiner zauberhaften Autorenkollegin Vanessa Carduie… Die fünf Projekte stehen zwischen Konzeption und letzter Durchgang, ich kann jetzt nicht auf jedes eingehen. Man wird es hier und anderswo schon ausreichend mitbekommen, wenn eine Veröffentlichung ansteht. Ein bis zwei sollten in diesem Jahr noch drin sein. Ich lasse mich ungern hetzen. Das ist schlecht für die Qualität.

7. Welches Genre liest du privat am liebsten?

Kann man so nicht sagen. Ich müsste jetzt anfangen, einige Genres teilweise auszuschließen, dann bliebe am Ende aber immer noch ein riesiger Genrehaufen übrig. Bin nicht festgelegt und tue mir schwer mit dem „Lieblings“-Zusatz. Es gibt so viele Lieblinge für so viele verschiedene Stunden.

8. Wo liest oder schreibst du am liebsten?

In der Bahn.

9. Was ist dir wichtig im Leben?

Die Menschen, die mich lieben – und dass die Liebe den Hass besiegt. Und das wird sie. Garantiert.

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast.

Gern.

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