Jojo Moyes – Ein ganzes halbes Jahr

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Autor: Jojo Moyes
Genre: Roman
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
Seiten: 544
Format: Taschenbuch

 

 

 

 

Zum Inhalt:
Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird, wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.

*

Ich weiß, ich bin sehr spät dran 😀 Wenn man bedenkt, wie lange dieses Buch schon auf dem Markt ist. Aber wie sagt man so schön: Gut Ding will Weile haben 😉

Louisa und Will. Was gibt es über die beiden zu sagen. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Lou, eine 27-jährige junge Frau, lebt ihr ganzes Leben in ihrem Heimatort vor sich hin. Sie hat einen Job in einem Café, wodurch sie ihre Eltern, bei welchen sie lebt, finanziell etwas unterstützen kann. Außerdem steckt sie in einer, mittlerweile 7-jährigen Beziehung mit Patrick, der, meiner Meinung nach, der absolute Obertrottel ist. Sie lebt ihr langweiliges, routiniertes Leben – doch sie ist glücklich.

Will hingegen ist ein erfolgreicher Geschäftsmann. Über Geld brauch er sich keinerlei Gedanken zu machen, er besitzt es im Überfluss. An seiner Seite eine Partnerin, die mehr zu Dekorationszwecken dient. Er reist um die Welt, entdeckt Neues, erlebt Abenteuer und genießt sein glückliches, erfolgreiches Leben. Bis er eines Tages in einen Motorradunfall verwickelt wird und sein restliches Leben im Rollstuhl verbringen soll…

Und so kreuzen sich Will’s und Lou’s Wege.

„Ein ganzes halbes Jahr“ ist nicht die klassische Liebesgeschichte, die man sich vielleicht wünscht. Es geht um viel mehr als Freundschaft oder Liebe. Es geht um weitaus Bedeutsameres – es geht um das Leben. Um das Sterben. Um den freien Willen. Man wird mit Themen konfrontiert, über welche man sich eventuell noch nie Gedanken im Leben gemacht hat. Ein Leben mit Behinderung, den Wunsch eines jungen Menschen, den Freitod zu wählen…Jojo Moyes lässt den Leser / die Leserin auf feinfühlige Art und Weise am Leben Aller teilhaben. Durch sowohl schrägen Humor, als auch ernsten Worten lässt sie einen das Gefühl haben, alle persönlich zu kennen. Man leidet mit sämtlichen Charakteren mit, man ist wütend, man lacht über den trockenen Humor von Lou’s Vater oder schmunzelt über den Umgang, den Lou und Will miteinander haben.

Als Leser / Leserin verfolgt man den Weg Lou’s zu einem neuen Ich. Das neue Ich, das ohne Will’s Zuspruch, Hartnäckigkeit und seinem Wunsch, ihr Leben schöner und vielfätiger zu gestalten, nie entstanden wäre.

Ich möchte nicht zu viel über den Inhalt verraten, die meisten von euch werden das Buch oder den Film eh schon kennen 🙂 Ich für mich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben, auch wenn ich mit diesem Inhalt und dieser Geschichte nicht gerechnet und sehr damit zu kämpfen habe. Zum Abschluss möchte ich nur sagen: Lebt. Lebt euer Leben und macht genau das, was ihr schon immer tun wolltet. Irgendwann kann es zu spät sein.

HIER gelant ihr zu Will’s und Lou’s Geschichte.

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